{"id":3693,"date":"2011-08-01T21:21:07","date_gmt":"2011-08-01T19:21:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ispas-ev.de\/?p=3693"},"modified":"2017-05-03T21:59:12","modified_gmt":"2017-05-03T19:59:12","slug":"jugend-in-aktion-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ispas-ev.de\/?p=3693","title":{"rendered":"Jugend in Aktion 2011"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: small;\"><strong>Inhalt der Jugendbegegnung 2011 und methodische Umsetzung<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">EuropART: Blickwinkel auf Europa<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Mit den Mitteln von Theater, Tanz, Kunst und Musik entwickeln Jugendliche aus unterschiedlichen Nationen \u00fcber sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg ihr gemeinsames Gesamtkunstwerk zum Thema Jugend in Europa 2011.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Unser Projektvorschlag beinhaltet, das zentrale Thema EuropART: Blickwinkel auf Europa aufzuschl\u00fcsseln in eine Konfrontation mit Bildwerken, die zeigen, wie europ\u00e4ischen K\u00fcnstlern der Moderne Themen wie z.B. Leben in der Natur, Leben in der Stadt, Beziehung Mann-Frau, soziale Auseinandersetzungen, Mensch und Technik, Auseinandersetzung mit dem Fremden usw. gestaltet haben, so z.B. in Werken von Otto Dix \u201ePortrait der Marfried Hettner\u201c, das eine Trauernde zeigt, oder von Volker B\u00f6hringer \u201eMensch und Maschine\u201c, das die Bedrohungs\u00e4ngste durch die Technik thematisiert. Die Jugendlichen nehmen diese Bilder-Welten als Hintergrundsfolie f\u00fcr die Darstellung ihrer eigenen Lebenswelten, wobei es dabei nicht nur um die Gestaltung des Hier und Jetzt gehen soll, sondern auch um die Ausweitung der Perspektive in Richtung Zukunftsvisionen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Das Ganze ist nicht soziologisch, technologisch, wissenschaftlich angelegt, sondern \u201espielerisch\u201c bzw. kreativ. Nachdem sich die Jugendlichen in der Galerie der Stadt Sindelfingen einige Bilder ausgesucht haben, von denen ihnen Kopien zur Verf\u00fcgung gestellt werden, verbringen sie in einem ersten Theater-Arbeitsschritt das Wochenende in einer Begegnungsst\u00e4tte am Fu\u00dfe der Schw\u00e4bischen Alb. In diesem Projektteil arbeiten die Gruppen zuerst in ihrem nationalen Zusammenhang. Die Jugendlichen nehmen die Bilder zum Anlass, Collagen oder Statuen zu bauen, aus ihnen heraus Geschichten zu entwickeln, in denen man die Bilder wiedererkennt. Sie k\u00f6nnen auch anders mit dem Bildmaterial umgehen, so k\u00f6nnen sie z.B. die Bilder mit einfachen darstellerischen und gestalterischen Mitteln vergr\u00f6\u00dfern oder in ihren Relationen verzerren, Figuren und Gegenst\u00e4nde neu hinzuzuf\u00fcgen, eine t\u00e4nzerische oder musikalische Kommentierung wagen &#8211; dies alles von ihrer heutigen nationalen bzw. kulturellen Standortbestimmung aus. Das Ergebnis ihrer Arbeit stellen sie sich dann gegenseitig als Performance vor und die zuschauenden Gruppen beschreiben im Anschluss an die Performance, was sie gesehen haben, bzw. was ihnen besonders positiv aufgefallen ist. Dieses Performance-Modell wurde bereits mehrfach mit internationalen Sch\u00fclergruppen ganz unterschiedlicher sozialer Herkunft erfolgreich ausprobiert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Im zweiten Theater-Arbeitsschritt, der dann in Sindelfingen stattfindet, entweder im Theaterkeller (bei schlechtem Wetter) oder an ausgew\u00e4hlten Pl\u00e4tzen der Sindelfinger Altstadt (bei gutem Wetter), arbeiten die Jugendlichen nicht mehr in den nationalen Gruppen, sondern gemischt, von der Wahl der jeweiligen Themenschwerpunkte bzw. der Gestaltungsformen abh\u00e4ngig, auf eine gemeinsame Performance hin, die sie der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentieren. Sie suchen sich in der Altstadt Pl\u00e4tze aus, bei denen sie einen Bezug zu ihrer Performance herstellen k\u00f6nnen (z.B. Freundschaftsbrunnen, Stadtmauer, Martinskirche, Klostergarten usw.). Gemeinsame Aufgabe wird es sein, einen Stationen-Weg f\u00fcr die Zuschauer zu erkunden und einzurichten, der die Beziehung zu unserem Thema EuropART: Blickwinkel auf Europa sinnf\u00e4llig macht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Nach unserer Vorstellung wird es dann ein <a title=\"Einladung zur Performance von 2011\" href=\"http:\/\/www.ispas-ev.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Performance-Freedom-Now-klein.pdf\">gemeinsames Performance-Projekt<\/a> sein, bei dem die Jugendlichen ihre eigene Lebenswelt mit der von Bildwerken verschiedener K\u00fcnstler der Moderne konfrontieren. Am sch\u00f6nsten w\u00e4re es, wenn es den Jugendlichen gelingt, aus diesen Collagen eine internationale, europ\u00e4ische Begegnungsgeschichte zu entwickeln. Es h\u00e4ngt dann von dem Geschick der Theaterp\u00e4dagoginnen ab, die Jugendlichen mit ihren und von ihren Ideen zu begeistern.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt der Jugendbegegnung 2011 und methodische Umsetzung EuropART: Blickwinkel auf Europa Mit den Mitteln von Theater, Tanz, Kunst und Musik entwickeln Jugendliche aus unterschiedlichen Nationen \u00fcber sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg ihr gemeinsames Gesamtkunstwerk zum Thema Jugend in Europa 2011. 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